Donnerstag, 5. September nach Sempach

Verkehrsmeldung um 7 Uhr am Radio: Axenstrasse zwischen Sisikon und Flüelen wegen Steinschlag bis auf weiteres gesperrt.

Stau im Raume Lopper, Stans, Hergiswil und rund um Luzern.

Und heute soll der Ausflug des PZU nach Sempach stattfinden?

Keine Sorge, es ist alles im Butter! Hanspeter Huber, der Chauffeur, steht mit dem Car wie abgemacht bereit und die 24 angemeldeten Bewohnerinnen und Bewohner und die 13 Mitarbeiter des PZU sind bereits eingestiegen. Heidi Lussmann, die Allroundfrau und neue Leiterin Veranstaltungen, begrüsste alle herzlich und besonders Frau Anita Schuler, Präsidentin des Stiftungsrates und Frau Katja Uhlig, die Geschäftsleitung des PZU.

Es blieb also nur der Seelisbergtunnel und etliche fragten sich, wie sieht wohl der Verkehr in den Stauräumen um Luzern aus?

Aber der Chauffeur Hanspeter Huber war nicht aus der Ruhe zu bringen. Er kennt die Schleichwege für unsere Reise und war zuversichtlich, dass alles gut sein wird. Vor Hergiswil werden Lastwagen und auch wir entlang des Sees geführt. Bald einmal liegt der berühmte Sonnenbergtunnel hinter uns und auf Kantonsstrassen umrunden wir den Sempachersee via Neuenkirch, Nottwil, Oberkirch, die Stadt Sursee, Schenkon und Eich. Und überall, links und rechts wird abgerissen und neu gebaut. Zur Unterhaltung im Car spielt Franz Kamer eifrig auf seiner Handorgel. Die träfen Bemerkungen und Witze von Hanspeter Huber gingen beinahe unter. Sempach ist unser Ziel. Rund um den See bauen alle Gemeinden an diesem Wochenende ein Riesenfest und deshalb ist die Stadt auch gesperrt. So biegt unser Car direkt ab zum Gelände um die Schlacht von Sempach 1386 und zum berühmten Gasthof „Schlacht“, wo uns ein feines Mittagessen erwartete. Zu erwähnen ist das Dessert mit dem grossen Rahm-Kirsch-Tortenstück. Die Besichtigung der nahen Schlachtkapelle weckte das Interesse zahlreicher Reisenden unserer Gesellschaft.

Bald einmal wurde zum Einsteigen „geblasen“. Bei der Vorbeifahrt am Schlachtdenkmal stimmt Hanspeter Huber das alte Schlachtlied an mit dem stimmungsvollen Schluss: Wir singen heut ein heilig Lied, es gilt dem Helden Winkelried!

Und wer gemeint hatte, es gehe nun direkt auf die Autobahn nach Hause, kam aus dem Staunen nicht heraus. Über Rothenburg, dem neuen Seetalplatz entlang und hinein in die Stadt Luzern via Baselstrasse, Kreuzstutz, Pilatusplatz, Moosegg, Pauluskirche, Luzerner Allmend, Fussball-Arena, Horw, Hergiswil, Stansstad, Stans und erst ausserhalb leuchtete das grüne Licht auf zur Autobahn. Inzwischen regnete es in Strömen, überall dichter Nebel. Der Chauffeur muntere uns auf und lobte das gute Einvernehmen während des ganzen Tages. Wetterbedingt hielt der Car beim untern Eingang zum PZU, sodass alle am „Schärmen“ aussteigen  und via Keller und Lift in ihre Zimmer gelangen konnten.

Eine eindrucksvolle Reise geht zu Ende! Besten Dank an alle die zum guten Gelingen beigetragen haben, dem Stiftungsrat, der diese Reise immer möglich macht und dass wir alle mitkommen durften! Auf Wiedersehen am Ausflug 2020!

Remigi Niederberger

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